Parque Prado, Stadtpark im Norden von Montevideo, Uruguay.
Der Parque Prado ist ein Stadtpark in nordlichen Montevideo mit weit gefacherten Grünflachen, Seen und dem Bach Miguelete, der seine Grundstücke durchfliesst. Das Gelande bietet ausgedehnte baumgesaumte Wege, mehrere Gärten verschiedener Art und verschiedene ruhige Wasserbecken.
Der Park wurde 1873 gegründet als erster grosser öffentlicher Erholungsraum von Montevideo und markierte einen Wendepunkt in der Stadtentwicklung. Seine Gründung spiegelte das wachsende Interesse der Stadt an Grünflachen für die Bevölkerung wider.
Der Park beherbergt zwei Museen, die das Besuchererlebnis bereichern: das Juan Manuel Blanes Museum in einer palladianischen Villa und das Professor Atilio Lombardo Museum mit seinen botanischen Sammlungen.
Das Gelande ist von mehreren Eingängen erreichbar, die von den Hauptstrassen Agraciada, Lucas Obes und Joaquín Suárez aus zugänglich sind. Parkplätze befinden sich in der Nähe der Haupteingänge, was das Ankommen mit dem Auto erleichtert.
Der Rosedal-Garten wurde 1910 mit 12.000 aus Frankreich importierten Rosen angelegt und ist rund um vier Pergolen, acht Kuppeln und einen zentralen Brunnen angeordnet. Dieses aufwendig gestaltete Blumengesamt zeigt die Aufmerksamkeit, die der Park seiner botanischen Sammlung widmete.
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