Rosedal del Prado, Rosengarten im Stadtteil Prado, Montevideo, Uruguay.
Der Rosedal del Prado ist ein Rosengarten im Viertel Prado von Montevideo, angelegt vom französischen Landschaftsgärtner Charles Racine mit den Architekten Eugenio Baroffio und Juan Scasso. Vier sechzig Meter lange Pergolen tragen acht Kuppeln im Jugendstil, in der Mitte steht ein Bronzebrunnen mit zwanzig Säulen. Vom Brunnen gehen acht Wege aus, gesäumt von Beeten mit über dreihundert Sorten alter und moderner Rosen.
Die Rosengartenanlage stammt aus dem Jahr 1912 und wurde mit zwölftausend Rosenstöcken bepflanzt, die 1910 aus Frankreich eingeführt worden waren. Sie ist ein Werk des französischen Landschaftsarchitekten Charles Racine sowie der Architekten Eugenio Baroffio und Juan Scasso. Die Einweihungsfeier fand am 15. September 1912 im Hotel del Prado statt, und der Garten erhielt seinen Namen zu Ehren der uruguayischen Dichterin Juana de Ibarbourou. Er untersteht der Intendencia de Montevideo.
Der Garten wurde bei seiner Einweihung am 15. September 1912 im Hotel del Prado zu Ehren der uruguayischen Dichterin Juana de Ibarbourou benannt. Zusammen mit dem Botanischen Garten Profesor Atilio Lombardo bildet er einen kulturellen und denkmalpflegerischen Rundweg im Park des Prado.
Der Garten befindet sich an der Avenida Buschental zwischen der Lucas Obes Avenue und dem Miguelete Stream und ist das ganze Jahr über kostenlos zugänglich. Besucher können in allen Jahreszeiten kommen, da die Anlage keine Eintrittsgebühr erhebt und einfach zu erreichen ist.
Der Garten umfasst mehr als 300 Sorten alter und moderner Rosen, nicht über tausend. Rund um den zentralen Bronzebrunnen wachsen alte Kletterrosen wie 'Albéric Barbier' (weiß), 'Lady Hillingdon' (gelb) und 'Louis Philippe' (rot). Die Pflanzung von 1910 bestand aus 12.000 aus Frankreich eingeführten Rosenstöcken.
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