Parque Prado, Stadtpark im Norden von Montevideo, Uruguay.
Der Parque Prado ist ein Stadtpark im Norden Montevideos, durch den der Arroyo Miguelete fließt und der von den Avenidas Agraciada, Lucas Obes und Joaquín Suárez begrenzt wird. Er umfasst 102 Hektar und beherbergt den Rosedal, das Chalet de Buschental, die Isla de los Cipreses und die Pavillons der Asociación Rural del Uruguay.
Der Park wurde 1873 gegründet als erster grosser öffentlicher Erholungsraum von Montevideo und markierte einen Wendepunkt in der Stadtentwicklung. Seine Gründung spiegelte das wachsende Interesse der Stadt an Grünflachen für die Bevölkerung wider.
Das Juan-Manuel-Blanes-Museum in einer palladianischen Villa ist seit 1975 Nationales Historisches Denkmal und umfasst einen japanischen Garten. Das Museum und der Botanische Garten Professor Atilio Lombardo wurden 1902 gegründet. Im Prado liegen zudem das Nationalinstitut für physische Klimatologie und seine Sternwarte.
Das Gelande ist von mehreren Eingängen erreichbar, die von den Hauptstrassen Agraciada, Lucas Obes und Joaquín Suárez aus zugänglich sind. Parkplätze befinden sich in der Nähe der Haupteingänge, was das Ankommen mit dem Auto erleichtert.
Der Rosedal wurde 1910 mit 12.000 aus Frankreich eingeführten Rosen bepflanzt, verteilt auf vier Pergolen, acht Kuppeln und einen Brunnen. Die Anlage hängt mit der Rolle des Prado als erstem offenen öffentlichen Park Montevideos zusammen, der nach der Versteigerung der Quinta del Buen Retiro des José Buschental im Jahr 1872 eingerichtet wurde.
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