Cinemateca Uruguaya, Filmarchiv und Kulturzentrum im Centro, Montevideo, Uruguay.
Cinemateca Uruguaya ist ein Filmarchiv und Kulturzentrum mit vier Kinos verteilt über Montevideo, jedes mit modernem digitalem Projektionssystem. Die Säle bieten insgesamt etwa 400 Plätze und zeigen das ganze Jahr über Premieren und anspruchsvolle Filme.
Das Institut entstand 1952 aus der Verschmelzung zweier Filmclubs und wuchs in den 1970er Jahren zum größten Filmarchiv Lateinamerikas heran. Während der Militärdiktatur behielt es seine kulturelle Bedeutung und blieb ein Ort für filmische Auseinandersetzung.
Das Kino zeigt Arbeiten von Regisseuren aus Südamerika und darüber hinaus, die Geschichten erzählen, die sonst selten in kommerziellen Sälen zu sehen sind. Die Auswahl spiegelt wider, wie das Land Filme als Kunstform und Mittel zur Vermittlung eigener Stimmen versteht.
Die Kinos befinden sich an der Ecke Bartolomé Mitre und Reconquista im Zentrum, seit 2018 ansässig. Der Ort ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und die Säle sind barrierefrei zugänglich.
Während der Militärdiktatur von 1973 bis 1985 war die Cinemateca ein Zufluchtsort für Menschen, die sich trotz Versammlungsverboten treffen wollten. Filmvorführungen wurden zu einem Weg, wie die Gesellschaft ihre Freiheit erhielt und ausdrückte.
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