San Luis, Provinz im Zentrum Argentiniens.
San Luis Province ist ein Gebiet im zentralen Westen Argentiniens mit Bergen, Tälern, Ebenen und Salinen auf über 76.000 Quadratkilometern. Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Hochplateaus und grünen Flusstälern, während kleine Städte entlang der Routen verstreut liegen.
Spanische Siedler gründeten 1594 eine erste Niederlassung, doch dauerhafte Besiedlung begann erst Mitte des 18. Jahrhunderts nach langen Konflikten mit indigenen Bewohnern. Das Gebiet wurde 1832 zur eigenständigen Provinz und entwickelte sich später durch Landwirtschaft und Bergbau.
Die Hauptstadt bewahrt ihre koloniale Gitterstruktur rund um die Plaza Pringles, wo sich Einwohner treffen und Besucher historische Gebäude der vergangenen Jahrhunderte beobachten. Viele Orte tragen Namen indigener Gruppen oder verweisen auf die Bergbauzeit, als Gold und Kupfer das tägliche Leben prägten.
Route 7 durchquert das gesamte Gebiet von Osten nach Westen und verbindet die wichtigsten Städte mit gepflegten Straßen. Ein Flughafen in der Hauptstadt bietet Verbindungen nach Buenos Aires und erleichtert die Anreise aus anderen Teilen des Landes.
Die Rodríguez Saá-Familie kontrolliert seit 1983 die Provinzpolitik und hat in dieser Zeit ein ausgedehntes Autobahnnetz aufgebaut. Industrieparks entstanden unter dieser Führung und brachten zahlreiche Fabriken in eine zuvor agrarisch geprägte Region.
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