Sierras de Córdoba, Gebirgskette in den Provinzen Córdoba und San Luis, Argentinien.
Die Sierras de Córdoba bilden ein System aus metamorphem Gestein, das sich über 490 Kilometer von Nord nach Süd durch die Provinzen Córdoba und San Luis erstreckt. Die höchsten Gipfel erreichen 2884 Meter (9459 Fuß) und gliedern sich in mehrere parallele Ketten wie die Sierras Chicas, Grandes und Comechingones.
Archäologische Funde belegen, dass Jäger und Sammler diese Region bereits vor 11.000 Jahren besiedelten. Um das Jahr 900 begannen diese Gemeinschaften mit dem Anbau von Pflanzen und veränderten damit ihre Lebensweise grundlegend.
Der Name stammt von den ersten spanischen Siedlern, die diese Berge nach der Stadt Córdoba benannten. Wer die Hänge durchquert, begegnet kleinen Ortschaften mit Steinkapellen und Höfen, wo Rinder auf kargen Weiden grasen und Weinreben zwischen Felsen wachsen.
Mehrere befestigte Straßen verbinden die größeren Städte mit den Bergorten und erleichtern die Anreise. Unterkünfte reichen von einfachen Zeltplätzen bis zu Berghütten, die sich über alle Höhenlagen verteilen.
Das Achala-Batholith entstand vor 370 Millionen Jahren und bildet die größte freiliegende Intrusionsgruppe innerhalb der gesamten Sierras Pampeanas. Diese Formation verleiht den Bergen ihr markantes Profil aus abgerundeten Gipfeln und breiten Hochflächen.
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