Manzana de los Jesuitas, Historischer Häuserblock in Córdoba, Argentinien
Der Jesuitenblock ist ein Stadtkomplex in Córdoba mit einem Kirchengebäude, Wohnstrukturen und der heutigen Nationalen Universität von Córdoba. Diese eng verbundenen Strukturen bilden ein komplettes Urban-Ensemble aus der Kolonialzeit.
Jesuiten gründeten diesen Architekturkomplex im 17. Jahrhundert und betrieben ihn für etwa anderthalb Jahrhunderte. Ihre Vertreibung aus spanischen Territorien im Jahr 1767 markierte das Ende ihrer direkten Kontrolle über diese Stätte.
Die Gebäude zeigen Barockkunst mit europäischen Merkmalen, die von lokalen Handwerkern ausgeführt wurde. Diese Mischung aus spanischen Entwürfen und einheimischen Techniken prägt das Erscheinungsbild des gesamten Komplexes.
Besucher können die Anlage durch Führungen erkunden, die Einblicke in die Kolonialarchitektur und ehemalige Lehrbedingungen bieten. Die Zugänglichkeit ist gut, erfordert aber möglicherweise Reservierungen für geführte Touren während der Stoßzeiten.
Der Dachboden der Jesuitenkirche zeigt Konstruktionstechniken aus dem Schiffsbau, da sein Architekt zuvor als Schiffsbauer tätig war. Diese unerwartete Verbindung zwischen maritimen und sakralen Bautechniken macht die Decke zu einem technischen Meisterwerk.
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