Entre Ríos, Provinz zwischen zwei Hauptflüssen im östlichen Argentinien
Diese Provinz breitet sich zwischen zwei großen Flussläufen im Osten Argentiniens aus und zeigt im nördlichen Teil bewaldete Hügel sowie im Süden ein Deltagebiet. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Erhebungen, Flussbiegungen und weiten Ebenen, die von Weiden und kleineren Ortschaften unterbrochen werden.
Das Gebiet erhielt 1814 den Status einer Provinz und wurde zu einem Zentrum des Widerstands gegen die Herrschaft von Rosas in den folgenden Jahrzehnten. Kämpfe und politische Umwälzungen prägten die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts und veränderten die Organisation der Region nachhaltig.
Die Einwanderer aus Europa hinterließen sichtbare Spuren in den Ortschaften und ländlichen Gegenden, wo man noch heute ihre Bauweise und Lebensgewohnheiten erkennt. Die Bewohner pflegen diese Traditionen durch Feste und handwerkliche Arbeiten, die den Alltag der Provinz mitprägen und Besuchern Einblicke in die Kolonialzeit gewähren.
Die Anreise aus Buenos Aires erfolgt über ein Netz aus Brücken, Straßen und Schienen, das beide Ufer miteinander verbindet. Reisende sollten vor allem in der feuchten Jahreszeit auf wechselnde Straßenverhältnisse achten und genug Zeit für die Fahrt über die Flüsse einplanen.
Ein Nationalpark innerhalb der Provinz bewahrt Palmen, die mehrere Jahrhunderte alt sind, und schützt Fundstellen früherer Bewohner des Gebiets. Archäologische Reste zeigen, wie Menschen hier lebten, bevor die europäische Kolonisation begann, und geben Einblick in eine Zeit, die oft übersehen wird.
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