Tafí del Valle, Berggemeinde in der Provinz Tucumán, Argentinien.
Tafí del Valle ist eine Gemeinde in einem gleichnamigen Tal in Tucumán, Argentinien, auf etwa 2000 Metern Höhe gelegen. Sie wird von zwei Bergketten begrenzt und bildet den zentralen Ort in diesem Gebirgsgebiet.
Die Region war mindestens 7000 Jahre lang von Ureinwohnern bewohnt, bevor Spanier in der Mitte des 16. Jahrhunderts ankamen. Diese Ankunft führte zu Konflikten mit lokalen Stämmen, die sich der Besiedlung widersetzten.
Das jährliche Käsefest im Februar würdigt die lange Käseherstellungstradition mit Produkten aus Ziegen- und Kuhsmilch. Diese Feier zeigt, wie wichtig die Milchwirtschaft für das alltägliche Leben und die Identität der Gemeinde ist.
Die beste Anreise erfolgt mit Bussen, die regelmäßig von Tucumán und anderen Orten ins Tal fahren. Wer hierher kommt, sollte warme Kleidung mitbringen, da die Höhenlage kühlere Temperaturen bedeutet.
Der Ortsname stammt aus der Cacán-Sprache der Ureinwohner und bedeutet etwas aus dieser alten indigenen Tradition. Im Tal findet man alte Steinsäulen, die in einem Park zusammengebracht wurden und von dieser frühen Besiedlung erzählen.
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