Amaicha del Valle, Siedlung in Argentinien
Amaicha del Valle ist eine Ortschaft im nordwestlichen Tucumán in etwa 2000 Metern Höhe in den Calchaquí-Tälern. Das Dorf liegt in einem semi-ariden Gebiet mit etwa 360 Sonnentagen im Jahr und mildem Klima das ganzjährig einen Besuch ermöglicht.
Die erste menschliche Besiedlung der Region reicht mehr als 2300 Jahre zurück, als Bauern und Sammler lernten, die Ressourcen des Landes zu nutzen. Im Jahr 1716 gewährte ein königliches Dekret den Calchaquí-Völkern nach der erfolgreichen Widerstände gegen Inka und spanische Eroberer offiziell ihre Landrückgabe.
Die Gemeinde Amaicha bewahrt bis heute ihre eigenen Regierungsformen durch Ältestenräte und historische Führungsstrukturen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese lebendigen Traditionen zeigen sich im Alltag und in den Feierlichkeiten, die noch immer die Verbindung zur Erde und zu den Ahnen widerspiegeln.
Der Ort liegt etwa 160 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt und ist in wenigen Stunden mit dem Auto erreichbar mit einfachen Unterkünften und Restaurants zu günstigeren Preisen als in Nachbarorten. Das ganzjährig milde Klima mit wenig Regen macht einen Besuch zu jeder Zeit praktisch und angenehm.
Das Gemeindeeigene Weingut Los Amaicha ist eines der ältesten von Indigenen geführten Weinunternehmen der Welt und das dritte seiner Art global. Besucher können hier sehen, wie traditionelle Anbaumethoden bei der Herstellung von Wein und Mistela verwendet werden.
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