Nationalpark Esteros de Farapos, Naturschutzgebiet am Uruguay-Fluss im Departamento Río Negro, Uruguay.
Das Naturschutzgebiet erstreckt sich entlang des Uruguay-Flusses und umfasst ein großes Netzwerk aus Sümpfen und insgesamt 24 Inseln. Diese Landschaften werden regelmäßig von Flusshochwasser überschwemmt und schaffen wechselnde Lebensräume.
Das Gebiet wurde 1971 durch die Ramsar-Konvention als international bedeutsame Feuchtgebietsfläche anerkannt. Die offizielle Gründung als Nationalpark folgte 2008 durch formelle Verordnung.
Dörfer wie San Javier prägen das Umland mit ihrer Landwirtschaft und Viehzucht. Menschen hier arbeiten seit Generationen mit dem Fluss und seinen periodischen Überschwemmungen.
Besucher erkunden die Inseln und Wasserwege am besten mit dem Kanu, Kajak oder bei geführten Bootsfahrten mit lokalen Fährleuten. Die beste Zeit ist außerhalb der intensivsten Regenperioden, wenn der Wasserspiegel stabiler ist.
Über 200 Vogelarten nutzen das Feuchtgebiet als Lebensraum und Durchzugsgebiet. Der Mähnenwolf, das größte Hundewesen Südamerikas und heute stark gefährdet, findet hier seltene Rückzugsmöglichkeiten.
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