Monumento a Perpetuidad, Paysandú, Kulturerbe-Denkmal in Paysandú, Uruguay.
Das Monumento a Perpetuidad ist ein als Kulturdenkmal anerkannter Friedhof in der Stadt Paysandú, Uruguay, mit einem Portikus aus vier korinthischen Säulen am Eingang. Das Gelände umfasst Grabkammern und Nischen, die in eine parkähnliche Anlage eingebettet sind.
Der Bau des Friedhofs dauerte von 1835 bis etwa 1853 und ersetzte den alten Begräbnisplatz neben der Kirche gegenüber der Plaza Constitución. Am 2. Dezember 1881 wurde er durch Gesetz 1555 auf Initiative des Philanthropen Luis Galán y Rocha zum dauerhaften öffentlichen Departementsdenkmal erklärt. 1887 beauftragte Galán y Rocha den Vermesser José M. Guerrin mit der Anlage eines Gartenwegs nach dem Vorbild der europäischen Nekropolen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; Materialien und Skulpturen wurden vor allem aus Italien eingeführt. Am 29. Januar 2004 wurde er zum Nationalen Historischen Denkmal erklärt.
Das Denkmal trägt den Namen Monumento a Perpetuidad, was auf die Idee verweist, Verstorbene auf ewig zu ehren. An diesem Ort finden sich Skulpturen und Kunstwerke, die von italienischen Künstlern geschaffen wurden und das Aussehen des Ortes prägen.
Der Friedhof liegt in der Innenstadt von Paysandú, an der Calle Montecaseros zwischen der General Artigas und der Avenida Soriano, und ist zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vor dem Besuch zu prüfen, da das Gelände mehrere Zugangspunkte hat.
Auf dem Gelände steht ein Denkmal für den Unbekannten Soldaten, das von Giovanni del Vecchio geschaffen wurde und eine anonyme Soldatenfigur auf einem Sockel zeigt. Es ist eines der wenigen Werke auf einem Friedhof in Uruguay, das explizit dem Militär gewidmet ist.
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