Nationalpark El Palmar, Nationalpark in der Provinz Entre Ríos, Argentinien.
El Palmar Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet in der Provinz Entre Ríos mit einer Fläche von etwa 8.200 Hektar, das dichte Haine von Yatay-Palmen in einer Landschaft aus Grasland, kleinen Wäldern und Auenbereichen an der Uruguay River beherbergt. Die Palmen wachsen hier zwischen verschiedenen Vegetationstypen, die den Flusslandschaften angepasst sind.
Das Schutzgebiet wurde 1966 gegründet, um einen der letzten großen Bestände der Yatay-Palmen zu bewahren, nachdem britische Siedler die Waldflächen durch Landwirtschaft stark dezimiert hatten. Der Park entstand aus dem Bedarf, diese bedrohte Palmensorte vor dem völligen Verschwinden zu retten.
Die Ruinen der Calera de Barquín zeigen Überreste einer alten Kalkbrennerei mit Öfen und Anlegestelle, wo man noch heute die Spuren der Industriearbeit aus dem 19. Jahrhundert sehen kann. Der Ort erzählt von der Zeit, als Menschen hier Kalk für den Handel an der Uruguay River abbrannnten.
Der Park ist über Hauptrouten erreichbar, die die Städte Colón und Concordia verbinden, und ein zentrales Büro stellt Karten und Informationen über Wanderwege zur Verfügung. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege durch unterschiedliche Geländetypen führen.
Die geschützten Yatay-Palmen erreichen Höhen von etwa 20 Metern und können bis zu 400 Jahre alt werden, wobei sie hier an ihrer südlichsten natürlichen Grenze wachsen. Dieser südliche Rand des Verbreitungsgebietes macht den Park zu einem Ort, wo man eine Pflanzenart in ihren extremen geografischen Grenzen beobachten kann.
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