Iglesia Virgen Niña, Katholische Kirche in Villa Elisa, Argentinien.
Die Iglesia Virgen Niña ist eine deutsch-neugotische Kirche in Villa Elisa, Provinz Entre Ríos, die ab Oktober 1936 nach Plänen des Priesters Jorge Schroeder errichtet und 1942 für Messen geöffnet wurde. Der Turm entstand 1985 und wurde im Jahr 2000 mit den oberen Türmchen und dem Außenanstrich vollendet. Im Inneren zeigen moderne Gemälde des Künstlers Andrés Mirwald aus Santa Fe christliche Motive.
Die Pfarrei wurde 1890 von Héctor de Elía gegründet, und ein Ausschuss von Nachbarn begann im Mai 1891 mit dem Sammeln von Geldern, wobei die meisten Siedler je zehn Fanegas Weizen beisteuerten. Im Mai 1893 spendete de Elía 120.000 Ziegel und verpflichtete sich, dem Baumeister Pedro Sala die Arbeitskosten in Land zu bezahlen. Die erste Kirche wurde 1897 fertiggestellt und steht noch hinter der heutigen; die Pfarrei wurde am 19. Juni 1913 per Dekret von Monseñor Abel Bazán y Bustos errichtet.
Die Innenmalereien sind moderne Werke mit christlichen Motiven des Künstlers Andrés Mirwald aus Santa Fe. Die Pfarrei wurde am 19. Juni 1913 per Dekret von Monsignore Abel Bazán y Bustos errichtet, nach sechzehn Jahren als Kaplanei, und wurde zum geistlichen Zentrum einer großen Region. Pfarrer Jorge Schroeder, der die Pläne zeichnete, ist neben dem Hauptaltar begraben.
Das Gelände liegt in der Nähe des Museumsgebäudes El Porvenir und eines Denkmals in der Stadt, die beide zu Fuß erreichbar sind. Der Ort ist aktiv genutzt, daher ist es ratsam, die Öffnungszeiten für Besuche zu überprüfen, um Gottesdiensten nicht in die Quere zu kommen.
Die ursprüngliche Kapelle von 1897 steht noch immer hinter dem heutigen Gebäude und wird als historisches Denkmal geschützt. Dieses ältere Bauwerk bietet Einblicke in die Anfänge des Gotteshauses und zeugt von der Entwicklung der Stadt über mehr als ein Jahrhundert.
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