Área protegida Montes del Queguay, Naturschutzgebiet im Departamento Paysandú, Uruguay.
Das Schutzgebiet Montes del Queguay liegt im Departamento Paysandú im Nordwesten Uruguays, wo sich der Queguay Grande und der Queguay Chico vereinigen. Das Gebiet umfasst Galeriewälder, Feuchtgebiete, Lagunen und Basalthügel, die alle in unmittelbarer Nähe zueinander liegen.
Die ersten Schutzmaßnahmen für dieses Gebiet gehen auf das Jahr 1949 zurück, als Einwohner von Guichón sich für den Erhalt der Wälder einsetzten. Erst 2014 erhielt das Gebiet seinen offiziellen Status im Nationalen Schutzsystem Uruguays.
Die Wälder entlang des Queguay tragen noch heute Spuren der Charrúa, dem indigenen Volk, das diese Gegend bewohnte. Bei Wanderungen kann man vereinzelt Stellen entdecken, an denen Artefakte gefunden wurden, die von ihrer Lebensweise in dieser Flusslandschaft zeugen.
Das Gebiet verfügt über markierte Wege, die durch verschiedene Lebensräume führen, daher sind feste Schuhe und Schutz vor Sonne und Regen empfehlenswert. Die Wege wechseln zwischen offenen Grasflächen und dichtem Wald, weshalb es ratsam ist, genügend Wasser mitzunehmen.
Der Galeriewald entlang des Queguay gilt als einer der ausgedehntesten natürlichen Uferwaldbereiche Uruguays, was in einem Land, das stark von Weideland geprägt ist, bemerkenswert selten ist. Diese Waldmasse wächst auf Basaltgestein, was dem Gelände ein ungewöhnliches, welliges Relief verleiht.
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