Cerro Arequita, Gipfel im Departamento Lavalleja, Uruguay
Der Cerro Arequita ist ein Felsmassiv im Departamento Lavalleja, 12 km nördlich von Minas, dessen abgeflachter Gipfel 305 m hoch ist. Er liegt gegenüber dem Cerro del Cuervo, getrennt durch den Río Santa Lucía, an dem die Laguna de los Cuervos entsteht. Der Berg gehört zur Arequita-Formation der Unterkreide, die der Geologe Jorge Bossi auf etwa 120 Millionen Jahre datiert. An seinem steilen Hang wächst die Isla de Ombúes, Uruguays zweitgrößte Ansammlung von Ombú-Bäumen.
Der Cerro Arequita gehört zur Arequita-Formation der Unterkreide aus dem Mesozoikum. Der Geologe Jorge Bossi datiert den Berg auf etwa 120 Millionen Jahre. 1872 entdeckten Pedro Carvallido und Juan Beracochea im Inneren die Gruta de Colón, einen engen Raum zwischen zwei mit Kalziumkarbonat überzogenen Felswänden, dessen Boden mit Guano bedeckt ist.
Der Cerro Arequita liegt im Parque Arequita, einem Schutzgebiet, das Wanderer und Naturbegeisterte aus ganz Uruguay anzieht. An Wochenenden kommen viele Familien und Gruppen hierher, um die Felsen zu erkunden und in der Umgebung zu picknicken.
Die Wege sind gut markiert und für Menschen mit grundlegender körperlicher Fitness geeignet, obwohl einige Abschnitte nahe dem Gipfel felsig und steiler sind. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und genug Wasser mitzubringen, da es oben keinen Schatten gibt.
Der Name des Berges stammt aus dem Guaraní: araicuahita, „Wasser der hohen Steine der Höhlen“, nach dem Wasser, das ständig im Inneren der Gruta de Colón fällt, einer der drei Grotten des Berges, dessen Herkunft unbekannt ist. Die Grotte wurde 1872 von Pedro Carvallido und Juan Beracochea entdeckt.
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