Nationalpark San Rafael, Schutzgebiet im Südosten Paraguays
Der San Rafael Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Südosten Paraguays, das sich über ein großes Waldgebiet erstreckt. Hier finden sich atlantischer Wald, Graslandschaften und Feuchtgebiete, die zusammen eine vielfältige Landschaft bilden.
Das Gebiet erhielt 1992 seinen Schutzstatus, während die endgültige Gründung als Nationalpark bis heute noch nicht vollständig abgeschlossen wurde. Diese Verzögerung bei der formalen Anerkennung hat langfristige Auswirkungen auf die Schutzmaßnahmen gehabt.
Die indigenen Mbya-Gemeinschaften pflegen ihre traditionelle Lebensweise in Teilen des Reservats und tragen zur kulturellen Vielfalt bei.
Der Park ist am besten zu Fuß oder auf markierten Wegen zu erkunden, wobei einige Gebiete saisonal schwer zugänglich sein können. Besucher sollten sich auf wechselhafte Bedingungen vorbereiten und lokale Führer nutzen, um sich sicher fortzubewegen.
Der Park beherbergt über 400 Vogelarten, von denen 12 weltweit bedroht sind und ihn zu Paraguays wichtigstem Beobachtungsort machen. Diese Artenvielfalt macht ihn für Naturbeobachter zu einem besonderen Ziel in der Region.
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