San Cosme y Damián, Verwaltungsbezirk in Itapúa, Paraguay
San Cosme y Damián ist ein Verwaltungsbezirk in Itapúa, der sich entlang des Paraná erstreckt und ein Mosaik aus Ackerland, Wäldern und kleinen Siedlungen zeigt. Das Gebiet wird von Route 1 Mcal Francisco Solano López durchquert und ist mit einer gepflasterten Straße erreichbar.
Die Jesuiten gründeten diese Siedlung 1632 und verlegten sie mehrmals, bevor sie sich 1718 am nördlichen Ufer des Paraná endgültig niederließen. Die Ankunft im 18. Jahrhundert brachte auch wissenschaftliche Fortschritte, als Pater Buenaventura Suárez hier ein Observatorium einrichtete.
Die Kirche des Ortes zeigt die Verschmelzung von Guaraní und spanischen Traditionen in ihren Holzschnitzereien und Dekorationen, die Besucher heute noch sehen können. Diese künstlerischen Werke erzählen von der gemeinsamen Geschichte der Gemeinschaft und ihrer religiösen Wurzeln.
Der Ort ist über eine gepflasterte Straße von etwa 25 Kilometern erreichbar und verbindet sich mit der Route 1 Mcal Francisco Solano López. Diese Verbindung ermöglicht Fahrten zu nahe gelegenen Städten wie Ayolas und Coronel Bogado sowie zur Hauptstadt.
Die Kirche bewahrt 22 hölzerne religiöse Skulpturen, von denen viele originale Steinelementen aus der Jesuiten-Guaraní-Zeit zeigen. Diese Arbeiten sind seltene Beispiele handwerklicher Kunst, die selten von Besuchern bemerkt werden.
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