Salvador Mazza, Gemeinde in Argentinien
Salvador Mazza ist eine Grenzstadt in der Provinz Salta im Norden Argentiniens, die direkt an der bolivianischen Stadt Yacuiba liegt. Die beiden Städte sind durch einen Grenzübergang verbunden, der für den Personen- und Warenverkehr zwischen den beiden Ländern genutzt wird.
Der Ort entstand als Siedlung entlang der Route zur bolivianischen Grenze und wuchs durch den Handel und den Verkehr, der zwischen den beiden Ländern floss. Er trägt den Namen von Salvador Mazza, einem argentinischen Arzt und Forscher, der in der Region wirkte.
Salvador Mazza liegt direkt gegenüber der bolivianischen Stadt Yacuiba, und Besucher erleben auf beiden Seiten eine Mischung aus argentinischen und bolivianischen Alltagsgewohnheiten. Auf dem Markt und in den Läden findet man Waren aus beiden Ländern, und die Grenze wird täglich von Einheimischen aus beiden Richtungen überquert.
Die Stadt ist per Straße von Salta aus erreichbar, und Reisende finden vor Ort grundlegende Unterkünfte und Verpflegung. Da es sich um eine kleine Grenzstadt handelt, lohnt es sich, wichtige Dinge wie Bargeld und Proviant bereits vorher zu besorgen.
Die Stadt war früher unter dem Namen Pocitos bekannt und wurde erst später nach dem Arzt Salvador Mazza umbenannt, der dort Forschungen zur Chagas-Krankheit betrieb. Diese Krankheit, die er intensiv untersuchte, wurde später unter dem Namen "Mal de Chagas" bekannt und betrifft bis heute Millionen von Menschen in Lateinamerika.
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