Iglesia de La Merced, Kolonialkirche in Sucre, Bolivien
Die Iglesia de La Merced ist ein Kirchengebäude in Sucre mit Elementen des Barock-Stils und reich verzierten inneren Räumen. Das Innere zeichnet sich durch geschnitzte Holzdetails und Goldverzierungen aus, die die Handwerkskunst der Zeit zeigen.
Die Kirche wurde zwischen 1581 und 1630 unter dem Patronat der Jungfrau von der Barmherzigkeit erbaut. 1967 wurde sie per Oberstem Dekret 8171 zum Nationaldenkmal Boliviens erklärt; zudem besteht eine kommunale Denkmaleinstufung. 2013 wurden Restaurierungsbedarfe festgestellt und Mittel dafür beantragt.
Die Leinwände von Melchor Pérez de Holguín hängen dort, wo der Maler sie selbst angebracht hat. Der Altarretabel des Hochaltars, aus Zedernholz geschnitzt und im Barockstil vergoldet, zählt zu den ältesten Boliviens und wird Luis Niño von der Schule von Potosí zugeschrieben. Die hölzerne Kanzel ist im mestizischen Barockstil geschnitzt.
Die Kirche liegt im Zentrum von Sucre im Departamento Chuquisaca. 1967 wurde sie per Oberstem Dekret 8171 zum Nationaldenkmal Boliviens erklärt; 2013 wurden Renovierungsarbeiten als nötig erkannt und Mittel dafür beantragt. Teile des Gebäudes können sich im Umbau befinden, daher lohnt es sich, den Zugang vor dem Besuch zu prüfen.
Der Zedernaltar des Hochaltars, einer der ältesten Boliviens, wird Luis Niño von der Schule von Potosí zugeschrieben. Die Gemälde von Melchor Pérez de Holguín wurden vom Maler selbst an ihren heutigen Platz gehängt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.071 Mitwirkenden weltweit.