Vallegrande, Verwaltungszentrum und Kolonialstadt im Departamento Santa Cruz, Bolivien
Vallegrande ist ein Verwaltungszentrum und koloniales Bergstädtchen in der Provinz Santa Cruz, Bolivien. Die Stadt liegt etwa 125 Kilometer südwestlich von Santa Cruz de la Sierra auf einer Höhe von 2.030 Metern und kontrolliert administrativ fünf Gemeinden.
Das Städtchen wurde am 30. März 1612 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Verwaltungszentrum in der Kolonialzeit. Seine strategische Lage in den Bergen ermöglichte es, mehrere umliegende Gemeinden zu beaufsichtigen und zu verwalten.
Der wöchentliche Markt zeigt regionale Spezialitäten wie handwerklich hergestelltes Brot, Obstliköre und Weine aus den umliegenden Anbaugebieten. Einheimische und Besucher treffen sich dort, um diese lokalen Produkte zu kaufen und zu verkaufen.
Ein lokaler Flugplatz ermöglicht Verbindungen mit leichten Flugzeugen, während eine gut ausgebaute Straße die Stadt mit Santa Cruz und Cochabamba verbindet. Besucher können die Stadt sowohl auf der Straße als auch mit dem Flugzeug erreichen, je nach Bedarf und Zeitplan.
Die Stadt war vorübergehend mit einem wichtigen moment der Weltgeschichte verbunden: 1967 wurden die sterblichen Überreste des Revolutionärs Che Guevara hier beigesetzt, bevor sie 1997 nach Kuba verlegt wurden. Heute erinnert dieser historische Bezug an die komplexe Geschichte Boliviens im 20. Jahrhundert.
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