San Bernardino, Gemeinde in Paraguay
San Bernardino ist ein Ort an den Ufern des Ypacaraí-Sees in der Córdoba-Abteilung mit roten Ziegeldächern, Gärten und einer Mischung aus europäischen und lokalen Gebäuden. Die Uferpromenade bietet Wege, Holzschaukeln und Grasflächen zum Verweilen, während Treppen zu einem höher gelegenen Aussichtspunkt führen, von dem aus man den See und die umliegende Landschaft überblicken kann.
Der Ort wurde 1881 von Schweizer und deutschen Auswanderern gegründet, die ihre Traditionen und Bauweisen mitbrachten. Santiago Schaerer war einer der frühen Gründer, und die Stadt wurde nach dem paraguayischen Präsidenten Bernardino Caballero benannt.
Der Ort zeigt starken europäischen Einfluss durch Architektur, Straßendesign und lokale Essenskultur. Besucher finden Cafés und Geschäfte, die deutsche und italienische Speisen anbieten, während die Gemeinde traditionelle Feste mit Musik und gemeinsamen Mahlzeiten feiert, die das Erbe der Gründer lebendig halten.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar, besonders rund um den Hauptplatz und die Uferzone, während Fahrräder und Busse zusätzliche Transportmöglichkeiten bieten. Die beste Besuchszeit ist von Dezember bis Februar, wenn das Wetter warm ist und Restaurants sowie Unterkünfte aktiv sind, obwohl es ratsam ist, über Plattformen wie Airbnb im Voraus zu buchen.
Der Ort hat eine besondere Verbindung zum deutschen Philosophen Bernhard Förster, der 1888 kurzzeitig dort war, bevor er Nueva Germania gründete. Försters Versuch, eine deutsche Kolonie in Paraguay zu etablieren, scheiterte letztendlich, aber sein Aufenthalt bleibt ein interessantes Kapitel in der Geschichte des Ortes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.