Itauguá, Verwaltungsbezirk im Departamento Central, Paraguay.
Itauguá ist ein Verwaltungsbezirk im Departamento Central etwa 30 Kilometer von Asunción entfernt, mit mehreren Stadtteilen wie Aldama, Cañada Potrero und Virgen de Guadalupe. Das Gebiet liegt auf etwa 170 Metern Höhe und verfügt über mehrere Trinkwassersysteme für die Bewohner.
Governor Martín de Barúa gründete die Stadt am 27. Juni 1728 und initiierte damit die organisierte Besiedlung dieses Gebietes. Die Gründung markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung der Region Departamento Central.
Itauguá ist berühmt für die Herstellung von Ñandutí, einer feinen Spitzenarbeit, die wie ein Spinnennetz aussieht und von Hand gefertigt wird. Kunsthandwerker in der Stadt haben diese Tradition bewahrt und prägen das Handwerk bis heute.
Der Ort lässt sich leicht von Asunción erreichen und eignet sich für einen Halbtagesausflug mit dem Auto. Besucher sollten die lokalen Kunsthandwerker und ihre Werkstätten aufsuchen, um ñandutí-Lacework zu sehen und zu kaufen.
Der San Rafael-Museumsbestand umfasst Gegenstände aus der Kolonialzeit und gibt Einblick in die Epoche unter Gaspar Rodríguez de Francia. Diese Sammlung dokumentiert Alltag und Material aus mehreren Generationen dieser frühen Periode.
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