Maquiné, Gemeinde in Rio Grande do Sul, Brasilien
Maquiné ist eine Gemeinde im südlichen Teil des Staates Rio Grande do Sul und liegt etwa 12 Meter über dem Meeresspiegel. Das Gebiet erstreckt sich über das Flusstal und wird von einer Mischung aus landwirtschaftlichen Flächen und Wohngebieten geprägt.
Die ersten europäischen Besiedler, Nachkommen von Azoreanern, kamen 1816 in die Region. Ab 1840 entwickelte sich das Maquiné-Tal zu einem wichtigen Zentrum für Zuckerrohranbau und Schnapsproduktion.
Die Bevölkerung setzt sich aus Nachkommen deutscher, italienischer und polnischer Einwanderer sowie der indigenen Tupi-Gemeinschaften zusammen. Diese vielfältige Herkunft prägt das tägliche Leben und die lokalen Bräuche der Stadt bis heute.
Die Stadt ist klein und überschaubar, weshalb man sie zu Fuß erkunden kann und eine gute Orientierung leicht möglich ist. Der beste Besuchszeitraum ist zwischen Frühjahr und Herbst, wenn das Klima angenehm ist.
Der Name Maquiné stammt aus der Tupi-Sprache und bezieht sich auf die Lage in einem Flusstal. Diese indigene Namensgebung zeigt die tiefe historische Verbindung der Region mit den ursprünglichen Bewohnern.
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