José Antônio Pereira Museum, Kulturerbemuseum in Campo Grande, Brasilien.
Das José Antônio Pereira Museum befindet sich in einem früheren Bauernhof aus dem Jahr 1880 mit traditionellen Holzstrukturen und Lehmwänden, die typisch für die frühe Architektur von Campo Grande sind. Das Gebäude zeigt authentische Baumethoden jener Zeit und beherbergt Sammlungen von Werkzeugen, Dokumenten und Fotografien aus der Region.
José Antônio Pereira kam 1872 aus Minas Gerais in die Vacaria-Region und gründete dort eine Siedlung, die später zur Stadt Campo Grande werden sollte. Die Farmgebäude wurden 1880 errichtet und markieren einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Region.
Das Museum zeigt, wie die Familie Pereira über Generationen hinweg die Stadt geprägt hat und welche Rolle sie in der frühen Besiedlung spielte. Besucher können persönliche Gegenstände und lokale Handwerkstraditionssehen, die zeigen, wie die Menschen hier lebten und arbeiteten.
Das Museum befindet sich an der Avenida Guaicurus und ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, wobei es sich lohnt, morgens zu besuchen, wenn das Gebäude weniger voll ist. Das Außengelände ist leicht zu begehen und es gibt Informationstafeln, die die verschiedenen Ausstellungsbereiche erklären.
Ein Granitdenkmal am Eingang zeigt die Familie Pereira und wurde 1980 vom Künstler José Carlos da Silva geschaffen. Die Statue erinnert an hundert Jahre Geschichte zwischen dem Bau der Farmgebäude und der Zeit, als dieses Denkmal installiert wurde.
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