Superagüi National Park, Geschütztes Küstengebiet in Paraná, Brasilien
Der Superagüi-Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit etwa 34.000 Hektar, das Buchten, Küstenebenen, Sandbänke, Flussmündungen und Mangrovenbereiche umfasst. Die Region beherbergt verschiedene Formationen des Atlantischen Waldes entlang der brasilianischen Küste.
Bereits vor der Ankunft der Portugiesen ab 1500 lebten Carijós und Tupiniquins in der Region, ohne Städte zu gründen. 1852 gründete Perret Gentil, Schweizer Konsul in Rio de Janeiro, auf der Insel Superagüi eine der ersten europäischen Kolonien Paranás mit 15 Familien. Die Kolonie wuchs nicht; die wenigen heutigen Dörfer beherbergen Fischer, die von diesen Familien abstammen.
In den Dörfern des Parks leben Fischer, die von den 15 Familien abstammen, die Perret Gentil, Schweizer Konsul in Rio de Janeiro, 1852 auf die Insel Superagui brachte. Barra do Superagui, das einzige Dorf außerhalb der Parkgrenzen, hat acht Pousadas, vier Restaurants und einen Campingplatz. Strom gibt es erst seit Ende 1998.
Der Park hat keine organisierte touristische Infrastruktur und keinen Managementplan; das Dorf Barra do Superagui außerhalb der Parkgrenzen bietet acht Pousadas, vier Restaurants und einen Campingplatz. Es gibt keinen regelmäßigen Bootsverkehr, zur Anreise muss ein privates Boot gechartert werden. Strom erreichte das Dorf erst Ende 1998.
Der Superagui-Löwenäffchen (Leontopithecus caissara), ein vom Aussterben bedrohter Affe, ist die Besonderheit des Parkhabitats und wurde erst 1990 wissenschaftlich beschrieben. Der Park beherbergt außerdem die Rotohr-Amazone (Amazona brasiliensis) und den Breitschnauzenkaiman (Caiman latirostris).
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