Guaraqueçaba Ecological Station, Ökologische Station in Paranaguá, Brasilien
Die Guaraqueçaba-Ökologische Station ist ein Schutzgebiet an der Küste, das Mangrovenwälder, Feuchtgebiete und Atlantischen Regenwald kombiniert. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere tausend Hektar und umfasst eine vielfältige Mischung aus Meeres- und Landlebensräumen.
Das Gebiet wurde 1982 als Schutzzone gegründet und war Teil eines größeren brasilianischen Programms zur Erhaltung von Küstenlebensräumen. Die Einrichtung spiegelt ein wachsendes Vertrauen in die Notwendigkeit, kritische Ökosysteme vor Bedrohungen zu schützen.
Das Zentrum wurde nach Chico Mendes benannt, einem brasilianischen Umweltaktivisten, dessen Vermächtnis die lokale Naturschutzarbeit prägt. Die Station ist heute ein Ort, an dem Forscher und Studierende gemeinsam die Küstenökosysteme untersuchen und dokumentieren.
Der Zugang ist eingeschränkt und erfordert eine Genehmigung der Umweltbehörden, da das Gebiet für wissenschaftliche Zwecke reserviert ist. Besucher sollten mit den lokalen Umweltbehörden Kontakt aufnehmen, um Informationen über mögliche Führungen oder Schulungsprogramme zu erhalten.
Das Gebiet ist eine lebenswichtige Zufluchtsstätte für bedrohte Papageiarten und dient wandernden Vögeln als kritischer Rastplatz während ihrer saisonalen Wanderungen. Diese Rolle macht es zu einem wichtigen Punkt auf der Vogelzugkarte der Region.
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