Ilha do Cardoso State Park, Staatspark in Cananéia, Brasilien
Der Nationalpark auf Ilha do Cardoso ist ein großes Schutzgebiet an der Atlantikküste mit atlantischem Regenwald, Mangrovensümpfen, breiten Stränden und Wasserkanälen, die zum Meer führen. Das Land ist flach und dicht bewachsen, mit mehreren Dorfbereichen verstreut über die Insel.
Das Schutzgebiet wurde 1962 als Naturreservat gegründet, um den atlantischen Regenwald und die dort lebenden Fischergemeinden zu bewahren. Seit mehr als 60 Jahren wird die Insel als ein Ort geschützt, wo beide zusammen existieren.
Die Insel beherbergt Caiçara-Gemeinden, deren Bewohner seit Generationen fischen und ihre Techniken weitergeben, während sie gleichzeitig Besuchern zeigen, wie dieses Leben funktioniert. Man sieht ihre Boote, Häuser und Aktivitäten im Alltag, was einen Einblick in eine Lebensweise gibt, die mit dem Meer verbunden ist.
Man erreicht das Gebiet mit dem Boot von der Stadt Cananéia aus und kann im Dorf Marujá übernachten, von wo aus man zu Fuß Wasserfälle, Bachbecken und Aussichtspunkte erreicht. Die Wege sind einfach zu gehen und führen durch verschiedene Landschaftstypen.
Das Gebiet enthält alte archäologische Stellen mit Muschelhügeln, die bis zu 10000 Jahre alt sind und zeigen, wo alte Küstenbewohner lebten und begraben wurden. Diese Reste sind im Boden verborgen, aber bei Expeditionen werden sie manchmal sichtbar.
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