Porchat, Küstenhalbinsel in São Vicente, Brasilien
Ilha Porchat ist eine Landunge zwischen der Bucht von São Vicente und Santos, die sich über eine zweispurige Straße namens Al Paulo Gonçalves mit zwei Stränden verbindet: Milionários und Itararé. Der Gedenkbogen Denkmal der 500 Jahre, entworfen von Oscar Niemeyer, krönt die Höhe dieses Geländes und bietet Ausblicke über die Bucht.
Während der Kolonialzeit diente diese Landunge als geografischer Orientierungspunkt für die Zufahrt zur Bucht von São Vicente und trug verschiedene Namen wie Ilha do Mudo und Ilha das Cobras. Später erhielt sie den Namen der Familie Porchat, die ihre Bedeutung für die Siedlung veränderte.
Der Ort trägt den Namen der Porchat-Familie, die hier Sommerhäuser besaß und ein Casino betrieb, das wohlhabende Besucher aus der Region anzog. Die Familie prägte das Gebiet über Generationen und machte es zu einem beliebten Treffpunkt der gehobenen Gesellschaft.
Der beste Zugang erfolgt über die Straße Al Paulo Gonçalves, die zwei Strände miteinander verbindet und gute Parkplätze in der Nähe bietet. Die Wanderung zur Spitze der Landzunge ist einfach und mit guten Wegen begehbar, wo das Niemeyer-Monument sichtbar ist.
Trotz des Namens, der eine Insel suggeriert, war dieses Gebiet niemals vollständig vom Festland isoliert, sondern wirkte nur bei Flut wie getrennt. Diese optische Täuschung führte zu dem hartnäckigen Namen, der bis heute erhalten blieb.
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