Guarujá, Küstengemeinde in São Paulo, Brasilien
Guarujá ist eine Küstenstadt auf der Insel Santo Amaro im Bundesstaat São Paulo, die sich entlang des Südatlantiks erstreckt und 27 Strände umfasst. Pitangueiras und Enseada gehören zu den größten und bekanntesten Stränden der Stadt, während kleinere Buchten entlang der felsigen Abschnitte der Inselküste liegen.
Das Gebiet war zunächst ein kleiner Bezirk von Santos und wurde 1934 zur eigenständigen Gemeinde erhoben. Diese Veränderung kam mit der wachsenden Zahl von Einwohnern und der Entwicklung der Badeorte entlang der Insel.
Der Name stammt aus der Tupi-Sprache und bedeutet schmaler Pfad, eine Erinnerung an die Bezeichnungen, die indigene Völker den Küstenlandschaften Brasiliens gaben. Diese Herkunft zeigt sich auch in anderen geografischen Namen der Region, die bis heute in Gebrauch sind.
Reisende aus São Paulo erreichen die Insel über die Autobahn Imigrantes in weniger als einer Stunde, und regelmäßige Buslinien verbinden beide Orte täglich. Die meisten Strände liegen nah beieinander, sodass man zu Fuß oder mit kurzen Fahrten zwischen ihnen wechseln kann.
Die Basis der Luftwaffe in Santos liegt auf dem Gebiet der Stadt und war 2014 Trainingsgelände der Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina während der Fußballweltmeisterschaft. Diese militärische Einrichtung teilt sich den Raum mit zivilen Wohngebieten und Stränden entlang der Küste.
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