Vila Itororó, Geschützter Architekturkomplex in Bela Vista, São Paulo, Brasilien.
Vila Itororó ist ein geschützter Gebäudekomplex in Bela Vista, bestehend aus einem Herrenhaus und 37 Häusern mit Säulen aus dem abgerissenen Teatro São José und Rundfenstern mit bunten Glasmalereien. Die Anlage gruppiert sich um Wohn- und Freizeitgebäude, die in einem zusammenhängenden Gelände angeordnet sind.
Der portugiesische Unternehmer Francisco de Castro initiierte den Bau zwischen 1922 und 1929 und schuf Mietshäuser und Freizeitflächen um seine persönliche Residenz. Das Projekt entstand während einer Zeit, als São Paulo schnell wuchs und wohlhabende Bewohner neue residential Enklaven in den Hügeln suchten.
Die wiederhergestellten Gebäude dienen heute als Kulturzentrum und Veranstaltungsort für Aufführungen, Workshops und künstlerische Aktivitäten. Der Ort zieht Menschen aus der ganzen Stadt an, die hier gemeinsam Kunstdarbietungen erleben.
Das Gelände befindet sich in der Rua Maestro Cardim, wo vier Gebäude restauriert wurden und für kulturelle Veranstaltungen geöffnet sind. Besucher sollten sich Zeit für das Erkunden der verschiedenen Innenräume nehmen, da jedes Haus unterschiedliche architektonische Details zeigt.
Das Gelände enthielt den ersten privaten Swimmingpool von São Paulo, der mit Wasser des Itororó-Baches versorgt wurde, der später unterirdisch kanalisiert wurde. Dieser historische Wasserlauf trug nicht nur zur Funktion der Villa bei, sondern prägte auch die Landschaft der wachsenden Stadt.
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