Museu Brasileiro de Rádio e Televisão, Rundfunkmuseum in Sumaré, São Paulo, Brasilien
Das Museu Brasileiro de Rádio e Televisão ist ein Rundfunkmuseum in São Paulo, das die Entwicklung der brasilianischen Medientechnologien dokumentiert. Es bewahrt über 12.000 Fotografien und 100.000 gegenstände, die die Geschichte von Radio, Fernsehen und Kino im Land zeigen.
Das Museum wurde 1995 von der Fernsehschauspielerin Vida Alves gegründet und war ursprünglich in Sumaré ansässig, bevor es 2018 nach Zentrum-São Paulo zog. Mit der Zusammenlegung mit dem Museu do Cinema Antônio Vittuzzo entstand ein umfassendes Archiv für Mediengeschichte.
Das Museum zeigt Originalkleidung aus klassischen brasilianischen Fernsehsendungen und die Kamera TK-30 RCA, die bei der ersten Fernsehausstrahlung Brasiliens verwendet wurde. Diese Gegenstände erzählen Geschichten über die Unterhaltung und die Künstler, die das brasilianische Fernsehen geprägt haben.
Das Museum verlangt vorherige Reservierungen für Besuche und konzentriert sich auf digitalen Zugang zu Sammlungen über soziale Medien und Online-Ressourcen. Besucher können vorab online mehr über die Bestände erfahren, bevor sie einen Besuch planen.
Das Institution bewahrt eine seltene Zusammenstellung von Objekten, die zeigt, wie Rundfunk- und Filmtechnologien in Brasilien nebeneinander existierten. Die Fusion mit dem Kino-Museum schuf etwas Ungewöhnliches, da diese beiden Bereiche der Unterhaltungsgeschichte sonst selten zusammen präsentiert werden.
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