Pindamonhangaba, Industriegemeinde im Bundesstaat São Paulo, Brasilien
Pindamonhangaba ist eine Gemeinde im Bundesstaat São Paulo, die sich im Paraíba-Tal auf einer Höhe von etwa 540 Metern über dem Meeresspiegel erstreckt. Die Stadt liegt zwischen bewaldeten Hügeln und offenen Ebenen, mit Wohnvierteln, die sich über weite Flächen verteilen.
Portugiesische Siedler kamen 1643 in die Region und begannen, das Land zu bewirtschaften. Formelle Landschenkungen wurden ab 1649 an Kolonisten verteilt, die kleine Farmen und Handelsposten gründeten.
Der Name stammt aus der alten Tupi-Sprache und beschreibt den Ort, an dem Angelhaken hergestellt wurden oder wo der Fluss eine Biegung macht. Diese indigene Bezeichnung erinnert daran, wie die ersten Bewohner die Landschaft und ihre Ressourcen wahrnahmen.
Die Stadt verfügt über acht freiwillige Abgabestellen, an denen Bürger Baumaterialien und Elektroschrott kostenlos abgeben können. Diese Sammelpunkte sind über verschiedene Stadtteile verteilt und erleichtern die umweltgerechte Entsorgung.
Die Stadt beherbergt das größte Aluminiumdosen-Recyclingzentrum Lateinamerikas, wo riesige Mengen Verpackungen eingeschmolzen werden. Das Werk verarbeitet täglich Dosen aus mehreren Ländern und liefert neue Rohmaterialien an Fabriken in der Region.
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