Igreja de São Francisco de Paula, Kolonialkirche in Ouro Preto, Brasilien.
Igreja de São Francisco de Paula ist ein Kirchengebäude aus der kolonialen Zeit in Ouro Preto mit einem länglichen achteckigen Grundriss. Das Innere zeigt sechs Altäre mit aufwändigen Schnitzereien im Rokoko-Stil und vier aus Portugal importierte Statuen der Evangelisten.
Das Gebäude wurde zwischen 1804 und 1898 errichtet und stellt die letzte Kirche dar, die während der Kolonialzeit Brasiliens gebaut wurde. Die Bauarbeiten fanden unter der Leitung von Sergeant Major Francisco da Cruz statt.
Der Name des Gotteshauses bezieht sich auf den Heiligen Franz von Paula, dessen Verehrung in dieser Region tiefe Wurzeln hat. Besucher können die handwerkliche Meisterschaft durch die kunstvollen Holzschnitzereien an den Altären und den feinen Details der religiösen Dekoration unmittelbar erleben.
Die Kirche befindet sich in der Straße Padre José Marcos Pena hinter dem Bushof im Stadtteil São Cristovão. Regelmäßige Sonntagsmessen werden um 10:00 Uhr abgehalten, was den besten Zeitpunkt bietet, um die Kirche mit ihrer Gemeinde in Aktion zu sehen.
Antonio Francisco Lisboa, bekannt als Aleijadinho, schuf die Statue des Heiligen für den Hauptaltar und verkörpert damit ein wichtiges Stück brasilianischer Künstlergeschichte. Seine Werke zeigen die lokale Meisterschaft, die während der Kolonialzeit in dieser Region florierte.
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