Quinta do Sumidouro, Historischer Bauernhof und Museum in Pedro Leopoldo, Brasilien
Quinta do Sumidouro ist ein historisches Anwesen mit einem Haupthaus aus Granitsteinen und umgebenden Ackerflächen im Stadtviertel Fidalgo in Pedro Leopoldo. Das Grundstück umfasst mehrere Gebäude und eine Kapelle, die zusammen ein Ensemble aus der Kolonialzeit bilden.
Die Quinta wurde 1674 gegründet, als Fernão Dias Paes Leme die Region während der frühen Erkundung Südostbrasiliens erschloss. Das Anwesen dokumentiert die Besiedlung und Entwicklung des Gebiets durch portugiesische Kolonisten.
Der Name Sumidouro stammt aus dem Tupi Anhanhonhacanhuva, „stehendes Wasser, das in einem Loch verschwindet“, und bezieht sich auf die Versickerung des nahen Flusses. Das Gut versorgte die Bandeirantes mit Proviant; die Kapelle Nossa Senhora do Rosário, wohl gleichzeitig mit dem Haus erbaut, zählt zu den frühesten in Minas Gerais.
Das Anwesen liegt im Distrikt Fidalgo, auf dem Land außerhalb des Stadtzentrums von Pedro Leopoldo, nahe dem linken Ufer des Rio das Velhas. Die Anfahrt erfolgt über die Straße von Pedro Leopoldo aus; Haus und Kapelle Nossa Senhora do Rosário werden gemeinsam als Museum besichtigt.
Der Name Sumidouro stammt aus dem Tupi-Wort Anhanhonhacanhuva, „stehendes Wasser, das in einem Loch verschwindet“, nach der Versickerung des rio das Velhas beim Gut. Fernão Dias soll 1681 auf der Quinta gestorben sein; die Rosário-Kapelle zählt vielleicht zu den ersten in Minas Gerais.
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