Lapa do Santo, Archäologische Stätte und Höhle in Matozinhos, Brasilien
Lapa do Santo ist eine Kalksteinhöhle und ein Grabplatz in einer tropischen Savannenhügellandschaft der Region Lagoa Santa. Der Felsschutz erstreckt sich unter einem steilen Massiv und enthält eine Reihe von antiken Bestattungen.
Der dänische Naturforscher Peter Lund begann im 19. Jahrhundert mit der Erforschung der Höhle und entdeckte menschliche Überreste neben ausgestorbenen Megafauna. Die Stätte zeigt die Kontinuität menschlicher Besiedlung über Tausende von Jahren hinweg.
Die Stätte enthält Begräbnisse mit verschiedenen Praktiken wie Körperveränderungen und aufwändigen Bestattungszeremonien. Diese Grabstätten zeigen, wie die frühen Bewohner ihre Verstorbenen respektvoll behandelten und rituelle Handlungen durchführten.
Der Ort liegt innerhalb eines Schutzgebiets und bietet Gelegenheiten zum Lernen über alte Siedlungen und Begräbnispraktiken. Besucher sollten auf unebenes Terrain und die Höhlenbedingungen vorbereitet sein.
Ausgrabungen haben einen der ältesten Fälle von Kopfabhiebung bei Menschen in Amerika enthüllt, bei dem ein Schädel neben zwei abgetrennten Händen angeordnet war. Diese Entdeckung zeigt komplexe Bestattungspraktiken, die älter sind als vieles andere auf dem Kontinent.
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