Três-Marias-Talsperre, Erdschüttdamm und Wasserkraftwerk in Três Marias, Brasilien.
Das Drei-Marien-Bauwerk ist ein 2700 Meter langes Erdschüttungsdamm, der den São Francisco durchquert und mit sechs Turbinen Strom erzeugt. Die Anlage staut das Wasser zu einem großen See auf, der sich über viele Kilometer erstreckt.
Der Bau begann 1957 und dauerte etwa vier Jahre, an denen Tausende von Arbeitern beteiligt waren. Das fertige Bauwerk wurde Teil einer größeren Entwicklung der Wasserkraft in Brasilien während dieser Zeit.
Das Bauwerk ist nach einer nahegelegenen Stadt benannt und prägt das Leben der Menschen in der Region durch die Wasserkraft, die es erzeugt. Lokale Gemeinden haben sich an die Gegenwart des Stausees angepasst, der ihre Umgebung grundlegend verändert hat.
Das Gelände ist über die Stadt Três Marias erreichbar und bietet Aussichtspunkte für Besucher, die die Größe der Anlage sehen möchten. Es gibt Bereiche, in denen man die Konstruktion und das Wasser dahinter gut beobachten kann, obwohl der Zugang zu manchen Teilen beschränkt sein kann.
Im Stausee entstanden nach der Flutung neue Inseln, darunter ein Gebiet, das unter Schutz gestellt wurde, um die Natur zu bewahren. Dieses Naturschutzgebiet zeigt, wie die Landschaft sich nach der Entstehung des Sees neu organisierten konnte.
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