Altstadt von Diamantina, Koloniale Siedlung in Minas Gerais, Brasilien.
Das Historische Zentrum von Diamantina erstreckt sich über Hügel mit engen, gewundenen Straßen und beherbergt koloniale Gebäude aus Holz und Lehmziegeln, die das gesamte Stadtbild prägen. Die Häuser sind eng nebeneinander gebaut und folgen der unregelmäßigen Topographie des Geländes.
Portugiesische Entdecker gründeten diese Siedlung im 18. Jahrhundert nach der Entdeckung von Diamantlagerstätten, wodurch umfangreiche Bergbauaktivitäten unter portugiesischer Krone entstanden. Der Wohlstand durch den Diamantenhandel prägte die Entwicklung und den Bau dieser Stadt.
Die Kirchen Nossa Senhora do Rosário und São Francisco de Assis zeigen aufwendig gestaltete Innenräume mit Malereien und Verzierungen aus der Kolonialzeit. Diese religiösen Orte spiegeln den Glauben und die künstlerische Ausdrucksweise der früheren Bevölkerung wider.
Das Zentrum ist etwa vier Stunden Fahrzeit von Belo Horizonte entfernt und bietet Unterkünfte in restaurierten Kolonialgebäuden an. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da die engen, steilen Straßen regelmäßiges Zu-Fuß-Gehen erfordern.
Das Zentrum beherbergt drei Architekturwerke von Oscar Niemeyer, die moderne Designelemente in die bewahrte Kolonialumgebung einführen. Diese seltene Mischung zeigt, wie zeitgenössische Architektur in einem historischen Kontext funktionieren kann.
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