Gongo Soco, Archäologische Stätte und erhaltene Ruinen in Barão de Cocais, Brasilien
Gongo Soco ist ein archäologisches Gelände mit Bergbaustrukturen, Kolonialbauten und einem Friedhof in den Bergen von Minas Gerais. Die Ruinen erstrecken sich über bergiges Gelände und zeigen, wie die alte Mine organisiert war.
Von 1826 bis 1856 betrieben britische Investoren diese Goldmine mit fortschrittlichen Abbaumethoden der damaligen Zeit. Die Anlage war während dieser Zeit eine wichtige Produktionsstätte in der Region.
Der Friedhof zeigt Gräber britischer Arbeiter mit Inschriften und aufwändigen Steinmetzarbeiten, die Grabtraditionen des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Diese Bestattungen erzählen von der Verbindung zwischen europäischen Arbeitern und der Bergbauregion.
Der Ort liegt auf bergigem Gelände, daher sollte man mit unebenem Boden und möglichen Steigungen rechnen. Festes Schuhwerk ist wichtig, um sicher über das Gelände zu gehen.
Im Komplex steht ein Kolonialgebäude mit Sklavenquartieren, Mühlen, Speichern, Obstgarten und Gemüsegarten neben einer privaten Kapelle. Diese vielfältige Struktur zeigt das umfangreiche Wirtschaftssystem, das über den reinen Bergbau hinausging.
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