Espinhaço Mountains, Gebirgskette im östlichen Brasilien
Die Espinhaço-Gebirgskette erstreckt sich über Minas Gerais und Bahia und bildet ein langes, erhobenes Plateau mit schroff abfallenden Hängen. Die Bergkette hat eine charakteristische Rückgratform, die ihr den Namen gab und wird von zahlreichen Gipfeln geprägt, die die umliegende Landschaft überragen.
Im frühen 18. Jahrhundert zog die Bergkette Mineraliensucher an und wurde zum Zentrum der Gold- und Diamantengewinnung in der Region. Diese Bergbauaktivitäten prägten die wirtschaftliche Entwicklung und Besiedlung des südlichen Brasilien für Generationen.
Das Gebirge beeinflusst die lokalen landwirtschaftlichen Methoden, wobei die Gemeinschaften traditionelle Praktiken beibehalten, die an die geologischen Bedingungen angepasst sind.
Der Besuch ist am besten während der Trockenzeit machbar, wenn die Wege sicherer und leichter zu begehen sind. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind unerlässlich, da die Wanderungen durch raue Gelände führen.
Die Bergkette handelt eine wichtige Wasserscheide, die Flüsse in zwei Richtungen lenkt. Auf einer Seite fließen Gewässer zum São Francisco, auf der anderen direkt zum Atlantischen Ozean.
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