Nord-Fluminense, Verwaltungsmesoregion im Bundesstaat Rio de Janeiro, Brasilien.
Die Region Nord ist ein Verwaltungsgebiet im Bundesstaat Rio de Janeiro mit neun Gemeinden, darunter die Städte Campos dos Goytacazes und Macae. Die Landschaft reicht von der Atlantikküste über Flussgebiete bis zu landwirtschaftlichen Flächen im Landesinneren.
Die Region entstand während der Kolonialzeit durch Zuckerrohrplantagen und Verarbeitungsstätten, die sie zu einem wichtigen Landwirtschaftszentrum im Südosten Brasiliens machten. Diese Tradition der Zuckerproduktion prägt die lokale Wirtschaft bis heute.
Jede Stadt in der Region hat ihre eigenen Feste, wo man traditionelle Musik, Tänze und regionale Gerichte sieht, die von portugiesischen, afrikanischen und indigenen Einflüssen geprägt sind. Wenn man durch die Orte geht, spürt man diese Mischung aus verschiedenen Kulturen in alltäglichen Details und lokalen Bräuchen.
Die beste Ankunft ist über Campos dos Goytacazes, das Hauptverkehrsknotenpunkt der Region mit regelmäßigen Busverbindungen zu anderen Teilen von Rio de Janeiro. Die meisten Straßen sind gut befahrbar, und man kann die Gemeinden mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder eigenem Auto erkunden.
Die Restinga de Jurubatiba ist ein Nationalpark, der ein seltenes Küstenökosystem mit einheimischen Pflanzen und Lagunen an der Atlantikküste schützt. Dieses Ökosystem findet man nur in diesem Teil Brasiliens und nirgendwo sonst.
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