Q'asiri, Berggipfel in der Provinz Larecaja, Bolivien
Q'asiri ist ein Berggipfel in der Cordillera Real, der sich auf 5.828 Meter Höhe erhebt und durch steile Hänge sowie markante Felsformationen gekennzeichnet ist. Die Struktur des Berges wird von zwei Flüssen geprägt, die an seinen westlichen Hängen entstehen und zum See San Francisco fließen.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand 1928 über den Südwestgrat statt und markierte den Beginn der Bergsteigererkundung in diesem Bereich der Cordillera Real. Diese frühe Expedition öffnete den Weg für die weitere Erforschung der Gipfel in der Region.
Der Name stammt aus der Aymara-Sprache und zeigt die enge Verbindung zwischen den indigenen Gemeinden und den Berglandschaften der bolivianischen Anden. Diese sprachliche Wurzel spiegelt sich in der Art wider, wie lokale Bewohner die umliegende Region wahrnehmen und nutzen.
Das Gebiet ist bei Bergsteigern beliebt, erfordert aber Vorbereitung und Anpassung an die Höhe. Die beste Zeit zum Klettern ist in den trockeneren Monaten, wenn die Bedingungen stabiler und sicherer sind.
Der Gipfel liegt zwischen den Bergen Janq'u Uma und Qalsata und schafft einen natürlichen Korridor, der die lokalen Wettermuster und ökologischen Zonen prägt. Diese Position macht ihn zu einem wichtigen Wahrzeichen in der Landschaft und beeinflusst, wie sich Luft und Wasser in der Region bewegen.
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