Mik'aya, Berggipfel im Departamento La Paz, Bolivien
Mik'aya ist ein Gipfel in der Cordillera Real, einem Hochgebirge in Bolivien, und erhebt sich auf 5.286 Meter über dem Meeresspiegel. Der Berg hat steile Hänge und wird von einem kleineren Gletschersee gespeist, der an seiner Seite liegt.
Der Berg war seit vorspanischer Zeit eine wichtige Quelle für Schmelzwasser, das in die hochgelegenen Ebenen und Täler floss und lokale Gemeinschaften versorgte. Sein Wasser hat über Jahrhunderte hinweg die Besiedlung und Landnutzung in der Region geprägt.
Der Name Mik'aya stammt aus der Aymara-Sprache und bedeutet 'Abgrund im Wasser', was die tiefe Verbindung der einheimischen Bevölkerung zur Landschaft widerspiegelt. Diese Bezeichnung zeigt, wie die lokalen Gemeinschaften die dramatischen Merkmale ihrer Umgebung in ihrer Sprache bewahrt haben.
Bergsteiger brauchen spezialisierte Ausrüstung für große Höhen und sollten ihre Expedition in La Paz beginnen, um durch die Yanacachi-Gemeinde zur Route zu gelangen. Der Weg erfordert gute körperliche Vorbereitung und Bergsteigererfahrung in extremen Höhenlagen.
An der Seite des Berges befindet sich ein kleiner Gletschersee auf 5.342 Metern Höhe, der einen Bach speist, der zuerst westlich und dann südwestlich fließt. Dieser versteckte See ist oft übersehen, obwohl er eine wichtige Rolle im Wasserhaushalt der umgebenden Region spielt.
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