La Senda Verde, Wildtierzuflucht in Coroico, Bolivien
La Senda Verde ist ein Schutzgebiet in den Yungas-Bergen, das Lebensraum für über 1000 Tiere aus verschiedenen Arten bietet. Die Anlage hat spezialisierte Bereiche für unterschiedliche Tiergruppen, mit offenen Gehegen und Pflanzenflächen, die natürliche Lebensräume nachbilden.
Der Refugio wurde 2003 gegründet, um gegen den Handel mit wilden Tieren in Bolivien vorzugehen und solche Tiere zu schützen. Im Jahr 2010 verursachten Bergbauaktivitäten eine Flutung, die zu großen Umbauten der Anlage führte.
Der Ort vermittelt durch direkte Tierbegegnungen, wie Menschen und Tiere zusammenleben können und welche Rolle Wildtiere im Ökosystem spielen. Besucher erleben hier, wie lokale Gemeinschaften sich für den Schutz dieser Lebensräume einsetzen.
Der Ort ist von La Paz aus mit lokalem Verkehr erreichbar, wobei die Fahrt durch bergiges Gelände führt und einige Stunden dauert. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen und sich auf Wetterwechsel vorzubereiten, da die Yungas ein feuchtes Klima haben.
Viele der hier lebenden Tiere stammen aus dem illegalen Tierhandel und wurden gerettet, bevor sie exportiert werden konnten. Diese Tiere können oft nicht ausgewildert werden, weshalb sie hier dauerhaft versorgt werden.
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