Illimani, Berggipfel in der Cordillera Real, Bolivien
Der Illimani ist mit 6.438 Metern der höchste Berg der Cordillera Real und prägt die Skyline von La Paz und El Alto mit seinen vier markanten Gipfeln. Die Bergkette zeigt steile Hänge, Felsformationen und mehrere Schneegipfel, die die raue Berglandschaft der Bolivianischen Anden definieren.
Der Bergsteiger William Martin Conway führte 1898 die erste dokumentierte Besteigung an, begleitet von den italienischen Führern J.A. Maquignaz und L. Pellissier. Diese Expedition markierte einen Wendepunkt in der europäischen Erkundung der höchsten Gipfel Südamerikas.
Der Name Illimani stammt aus der Aymara-Sprache und bedeutet Goldener Adler, was die indigene Verbindung der Bevölkerung zu den Anden widerspiegelt. Dieses Erbe ist heute noch in der Art spürbar, wie die Menschen den Berg als wichtigen Teil ihrer Landschaft betrachten.
Der Aufstieg erfordert Erfahrung mit Schnee und Eis sowie sichere Navigation auf gefrorenen Hängen, am besten während der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Besucher sollten in der Höhe mehrere Tage einplanen und mit Bergführern gehen, da die Bedingungen schnell gefährlich werden können.
1985 stürzte ein Passagierflugzeug in den Berg, eines der schwersten Flugunglücke in der Luftfahrtgeschichte. Dieses Ereignis hinterließ bleibende Spuren in der Geschichte der Berg- und Luftfahrtsicherheit.
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