Jist'aña, Berggipfel in der Cordillera Real, Bolivien.
Jist'aña ist ein Gipfel in der Cordillera Real mit einer Höhe von etwa 5.260 Metern, der die Grenze zwischen zwei Provinzen in Bolivien markiert. Der Berg ist umgeben von Flüssen wie dem Kunturiri, die das Wasser in benachbarte Täler bringen.
Der Berg wurde 1964 erstmals von Bergsteigern bezwunden und markierte damit einen Meilenstein in der Geschichte des bolivianischen Bergsteigens. Dieses Ereignis dokumentierte seine Bedeutung für die Bergsteiger-Gemeinschaft der Region.
Der Name des Berges stammt aus der Aymara-Sprache und zeigt die indigenen Wurzeln der Region. Diese sprachliche Verbindung ist bis heute in der lokalen Kultur lebendig.
Der Berg liegt in einem Gebiet mit aktiven Wasserläufen, daher ist Vorsicht bei Flussüberquerungen notwendig. Besucher sollten sich auf hochalpine Bedingungen und variable Wetterlage einstellen.
Der Jist'aña Jawira-Fluss durchfließt den Berg und wechselt beim Weiterfließen nach Nordosten seinen Namen in Uma Pallqa. Dieses Phänomen zeigt die komplexe Geografie der Region und wie Wasserläufe sich durch das Bergland schlängeln.
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