Coroico, Ort im Departamento La Paz, Bolivien
Coroico ist eine kleine Stadt auf einem Berg in der Provinz Nor Yungas, etwa 1.782 Meter über dem Meer. Die Stadt sitzt auf einem flachen Gebiet an der Flanke des Uchumachi-Hügels und wird von Flüssen und grünen Wäldern mit Zitrusfrüchten und Kaffeebäumen umgeben.
Coroico war ursprünglich ein Dorf für Bauern und Händler in den Bergen. Die nahegelegenen Dörfer wie Tocaña haben Wurzeln in der Geschichte versklavter Menschen, die in früheren Zeiten in Bergbaugebieten arbeiteten.
Die Gemeinschaften rund um Coroico, besonders in Tocaña und Chijchipa, bewahren afrikanische Traditionen durch Tänze wie Saya und Semba, die bei lokalen Festen zu sehen sind. Besucher erleben hier die lebendige Musik und rhythmischen Trommeln, die den warmen Geist dieser Gemeinschaften zeigen.
Besucher können mit Bussen oder Minibussen von La Paz aus anreisen, die etwa zwei Stunden brauchen und vom Viertel Villa Fátima abfahren. Der Ort bietet Wanderungen zum Uchumachi-Hügel, zu Wasserfällen und natürlichen Badestellen wie den Pozas del Vagante, die mit lokalen Führern leicht zu erreichen sind.
Der Ort war Boliviens erstes touristisches Zentrum und zieht heute noch Besucher mit seiner kombinierten Atmosphäre aus Naturerlebnissen und lokalen Traditionen an. Der nahe gelegene Camino de la Muerte ist eine berüchtigte Gebirgsstraße, die heute bei Mountainbikern beliebt ist und dramatische Blicke in die Täler bietet.
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