Rio Omerê Indigenous Territory, Indigenes Territorium am Omerê-Fluss, Rondônia, Brasilien.
Das Rio Omerê Indigenous Territory ist ein Waldschutzgebiet in Rondônia, das zwei Volksgruppen beherbergt. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere tausend Hektar Wald entlang des Omerê-Flusses.
In den 1970er und 1980er Jahren führten Viehzüchter Anschläge gegen die indigenen Bevölkerungen durch, was zu starken Bevölkerungsrückgängen führte. Die Gründung des geschützten Gebiets sollte diese bedrohten Gemeinschaften sichern.
Das Gebiet wird von zwei Volksgruppen bewohnt, die jeweils ihre eigenen Sprachen und Traditionen pflegen. Diese Gemeinschaften sind durch Heiraten miteinander verbunden und teilen den gleichen Lebensraum im Wald.
Der Zugang ist stark begrenzt, da spezielle Genehmigungen erforderlich sind, um das Schutzgebiet zu betreten. Besucher müssen sich an die Behörden wenden und die Regeln zum Schutz der Bewohner beachten.
Das Gebiet beherbergt heute nur noch eine Handvoll Menschen aus diesen beiden Gemeinschaften. Dies macht sie zu einer der kleinsten überlebenden Volksgruppen in ganz Brasilien.
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