Campos Amazônicos National Park, Nationalpark in Rondônia, Amazonas und Mato Grosso, Brasilien.
Der Park erstreckt sich über etwa 961.000 Hektar und verbindet unterschiedliche Lebensräume wie dichteren Wald, offene Graslandschaften und saisonal überflutete Gebiete. Diese vielfältige Mischung entsteht dort, wo die Bundesstaaten Rondônia, Amazonas und Mato Grosso aufeinandertreffen.
Der Park wurde 2006 gegründet, um die biologische Vielfalt und ökologischen Prozesse in der Region zu schützen. Diese Entscheidung zielte darauf ab, entscheidende Flusslandschaften wie die des Machado, Branco, Roosevelt und Guaribas dauerhaft zu bewahren.
Die Gemeinschaften der Tenharim, Jiahui und Piripkura bewohnen seit Generationen die Gebiete, die sich mit dem Park überschneiden oder grenzen an ihn. Diese Völker prägen die Region durch ihre traditionellen Lebensweisen und ihr tiefes Wissen über die Landschaft.
Der Park ist entlegen und ohne festes Wegenetz ausgestattet, daher erreichbar man ihn nur mit Boot oder kleinem Flugzeug. Besucher sollten sich auf begrenzte Infrastruktur einstellen und die Bedingungen vor der Anreise prüfen.
Das Gebiet zeigt eine unerwartete Mischung aus tropischen Regenwäldern und offenen Savannenlandschaften auf kleinem Raum. Diese seltene Konstellation entsteht durch die Konvergenz verschiedener geografischer und klimatischer Zonen an der Grenze zwischen den drei Bundesstaaten.
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