Lago do Cuniã Extractive Reserve, Extraktionsreservat in Porto Velho, Brasilien.
Das Lago do Cuniã Extractive Reserve ist ein geschütztes Waldgebiet in der Amazonasregion, das sich über eine große Wasserfläche erstreckt und von hügeligen Uferzonen umgeben ist. Das Gelände wechselt zwischen überfluteten Bereichen und trockeneren Hanglagen mit unterschiedlichen Waldtypen.
Die Schutzzone wurde 1999 gegründet, um die Waldbewohner und ihre nachhaltigen Praktiken zu bewahren. Sie entstand aus dem Ziel, Ressourcen zu sichern und gleichzeitig die dort lebenden Gemeinschaften zu unterstützen.
Die Gemeinden vor Ort üben seit langem Fischfang und Nusssammlung aus, wobei diese Fähigkeiten innerhalb von vier Siedlungszentren weitergegeben werden. Die Menschen folgen dabei Rhythmen, die durch Jahreszeiten und verfügbare Ressourcen des Waldes geprägt sind.
Besucher sollten wissen, dass bestimmte Jahreszeiten unterschiedliche Aktivitäten ermöglichen: Fischfang ist zu bestimmten Monaten begrenzt, während die Nusssammlung in anderen Zeiten stattfindet. Eine gute Planung um die lokalen Rhythmen herum macht den Aufenthalt ergiebiger.
Das Gebiet beherbergt eine bemerkenswert vielfältige Tierwelt mit über 200 Fischarten, Dutzenden von Amphibien und Hunderten von Vogelarten. Diese Biodiversität entsteht durch die Mischung aus Überschwemmungsgebieten und Waldübergängen, die verschiedenen Tiergruppen unterschiedliche Lebensräume bieten.
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